Schattenbahnhof


Eigentümer:         Horst Gasthaus
Fertigstellung:      Aug/Sept  2004   
Spur:                     HOe
Masse:                 größte Gesamtlänge 4200mm
                              Abstellbereich 2000mm/480mm, große Schiebebühne 1850mm/830mm
                              kleine Schiebebühne 150mm/350mm

 


Angaben in mm

 

Aufbauvarianten

Details:

Aufbaubeginn Ende Juni/Anfang Juli, Bauzeit ca. 4 Wochen

Abstellteil: 10 Gleise zu je 1985 mm Länge, einzeln abschaltbar, auf Ortsregler zuschaltbar, Außenmaß 2000 x 480 mm; die Gleise werden elektrisch geteilt, um auch zwei oder drei kurze Einheiten (Triebwagen) aufnehmen zu können; an eine Plexiabdeckung zur Hälfte wird gedacht, um dem "Verdunsten" von Modellen vorzubeugen

lange Schiebebühne: handbetätigt, 2 Gleise zu je 1850 mm Länge, einzeln abschaltbar und auf Fremd- oder Ortsregler zuschaltbar, Außenmaß 1850 x 830 mm; die Schiebebühnenköpfe erhalten Justierhilfen, Fahrstromversorgung über "Schleppkabel"

kurze Schiebebühne: handbetätigt, 1 Gleis zu 150 mm Länge, abschaltbar und auf Ortsregler zuschaltbar, Außenmaß 150 x 350 mm; die Schiebebühnenköpfe erhalten Justierhilfen, Fahrstromversorgung über "Schleppkabel"

Beschaltung: Z-Schaltung mit Kippschaltern, ein Eigenbau-Ortsregler, Fremdregler zuschaltbar.

Die drei Segmente "Schattenbahnhof" können variabel auf- und an die Anlage angebaut werden. Siehe oben.
Zur Vereinfachung des passgenauen Zusammenbaus werden Passmarken eingebaut. In Verlängerung des letzten Moduls - also wie ein Endbahnhof - erreicht er eine Aufbaulänge von 3850 mm. Es ist allerdings auch möglich, das letzte Anlagenmodul "mittendrin" anzuschließen, so dass die zusätzliche Länge "nur" 2000 mm beträgt. Es ist völlig gleichgültig, ob das letzte Anlagenmodul ein gerades oder ein Kurvenmodul ist, allerdings muss es unsere Normanschlussfläche aufweisen. Ob das Gleisende bei 110 oder bei 240 mm von der Vorderkante des Moduls liegt (in der beigefügten Aufbauskizze das gestrichelte Gleis), ist ohne Belang.

Der Unterbau der langen Schiebebühne ist ein nach oben offener Kasten, der mit Schaumstoff und Stoff ausgeschlagen wird, um als Ablagefläche für überzähliges Material dienen zu können. Damit ist diese Schiebebühne auch allein als "fiddle-yard" einsetzbar. Allerdings möchte ich allzuviel "Herumgrabbeln" an den überwiegend eingesetzten Kleinserienmodellen vermeiden, daher der Abstellteil, der übrigens auch - nervenschonend - Rollbockgarnituren aufnehmen soll, damit nicht jedesmal Aufbocken von Hand fällig wird. Um den langen Schiebebühnenunterbau platzökonomisch transportieren zu können - die Tiefe von 83 cm ist nicht gerade raumsparend - , wird er längs klappbar aufgebaut. Transportiert wird in einem Gestell von 2000 x 480 mm.

Betriebsablauf:

Auf einem langen Schiebebühnengleis wird mit dem Ortsregler der Zug bereitgestellt, der als nächster in den Anlagebetrieb gehen soll, und das Gleis wird abgeschaltet. Die Schiebebühne wird so platziert, dass das leere Bühnengleis mit dem Gleisende des letzten Anlagenmoduls fluchtet. Mit dem Ortsregler wird aus dem letzten Bahnhof vor dem Schattenbahnhof der Zug auf das leere Gleis "hereingeholt", der abgestellt werden soll. Die Lok wird abgekuppelt und auf die kurze Bühne gefahren.
Das Schiebebühnengleis mit dem "frischen" Zug wird vor das Anlagengleis positioniert und auf "Fremdregler" geschaltet, und der banachbarte Bahnhof holt diesen Zug wie üblich auf Sicht ab.
Mit dem Ortsregler wird die Solo-Lok auf das nunmehr freie Gleis genommen und bis auf das benachbarte Anlagenmodul gefahren. Die lange Bühne wird so verschoben, dass die Lok per Ortsregler vor ihre Garnitur gefahren werden kann, und nach Ankuppeln wird der Zug auf ein leeres Abstellgleis dirigiert.
Auch ohne "Handverschub" ist es möglich, auf der langen Schiebebühne komplett neue Züge zusammenzustellen.

                                                                                                                                                                                                                                                                                                     © Horst Gasthaus


Gesamtansicht des Schattenbahnhofs.
Vorne links Streckenanschluss.
Vorne rechts Abstellgruppe mit 10 Gleisen.
Hinten Schiebebühne.

 

Gesamtansicht2
Am vorderen Bildrand unten die 
kleine Schiebebühne zum
Umsetzen von Loks.

 

Die Abstellgruppe.

 

Unter der Schiebebühne bietet sich 
genügend Platz für Loks und Wagen, 
welche auf ihre Reinigung bzw Wartung warten.