Projekt 2005 -
DIE STEIGUNGSSTRECKE
IDEE
--- Lastenheft --- Modulkopf
und Einbauschablone
20 Überlegungen
zu Steigungsstrecken-Modulen
- Die Module müssen ausreichend Tiefe zur Gestaltung für Dämme, Einschnitte und ähnliches auch vor der Trasse aufweisen. Daher sind 400 mm Tiefe notwendig.
- Die Gleislage ist außermittig (130 mm von Vorder- bzw. Hinterkante).
-
Es werden ein gelasertes Kopfstück und eine Einbauschablone verfügbar sein.
Gegebenenfalls wird später ein hoher Modulkopf entwickelt.
- Für die Streckenteile und Kurven stehen Maßzeichnungen mit Materialliste zur Verfügung
- Die durchgehende Steigung beträgt 2,4%.
-
Auf Anfangs- und Endmodulen (je 1 m lang) werden die Steigungsanfänge
ausgerundet.
Die Steigung auf diesen Modulen beträgt, bezogen auf Schienenoberkante, 1,2 cm.
- Am Anfang und Ende der Steigung sollen sich leistungsfähige Bahnhöfe finden.
- Der Streckenverlauf soll dem Gelände angepasst kurvenreich sein.
-
Grundelemente sind das Halbmeterstück, das Meterstück (auch als Joker),
das Eineinhalb-Meterstück (auch als Joker) und die 45°-
und 30°-Kurven.
Sondermaße sind zulässig.
- Kurvenmodule mit r=636,5 mm ergeben 1,2 cm Steigung auf 45°.
- Kurvenmodule mit r=955 mm ergeben 1,2 cm Steigung auf 30°.
- Innen- und Außenkurven haben unterschiedliche Unterbauten.
-
Je 10 m Steigungsstrecke soll ein Paar Anfangs-/Endmodule vorhanden sein.
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Weniger als 10 m Steigungsstrecke verfehlen die optische Wirkung.
Deutlich mehr als 10 m Steigungsstrecke am Stück führen
zu
großen Bahnhofsabständen.
- Auf aufwändige Motive wird nicht verzichtet.
- Anschlüsse auf der Strecke sind immer willkommen.
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"Anfangspackung"
für die Selfkantbahn-Veranstaltung sind ein Anfangs- und ein Endmodul,
ein gerades Modul zu 0,50 m, 3 gerade Module zu 1,0 m,
ein Joker 1,5 m und zwei Innenkurven links-steigend.
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Die Bestandserweiterung soll projektbezogen (MOBA-Herbst-Termine?)
baldmöglichst erfolgen.
- Beim Betrieb ist eine "Lastgrenze" einzuhalten (200 t Zuggewicht). Schwerere Züge müssen geteilt oder mit Vorspann oder Nachschub gefahren werden.
- Das Teilen von
Zügen und die Leerfahrten von Vorspann- und Nachschublok sowie das Restaurieren
und Anrangieren
der
zusätzlichen Triebfahrzeuge im
Talbahnhof sorgen für mehr Bewegung (ausstellungsrelevant!).
Mit den Steigungsstrecken-Modulen soll der Schritt zu NEM-gerechten Trassen vollzogen werden.
Die Trassenbrett-Breite beträgt dementsprechend 35 mm (NEM 123). Die Gleislage ergibt sich aus der Kontur des Modulkopfes, ebenso die Höhen der Gelände-Anschlüsse.
Die HEKI-Korkbettung ist zu breit und zu hoch und wird daher nicht weiter verwendet.
Die Oberbau-Höhe (ab Trassenbrett bis Oberkante Gleis) beträgt nach NEM 4,5 mm. Die Gleise sind also zu unterfüttern. Mit Rücksicht auf das meist verwendete Roco-Gleis wird die Oberbau-Höhe auf 4,8 mm festgelegt, und die Höhe der Unterfütterung beträgt bei
BEMO-Gleis 1,0 mm,
Roco-Gleis 1,0 mm (Balsaholz oder Kork),
Peco-Fine Scale 2,8 mm (3 mm Balsaholz oder Kork, überschliffen).
Die Bettungsbreite beträgt in Höhe der Schwellenoberkante 22 mm. Ziehen wir die Schotter-Schichtstärke von 1 mm ab, bleibt für die Unterfütterung eine Breite von 20 mm.
Das Schotterbett weist eine Neigung 1:1,25 auf, also wird es je mm Höhe um 0,8 mm breiter. Damit ergibt sich eine Breite von rd. 25 mm bei Roco- oder BEMO-Gleis, rd. 27 mm bei Peco-Fine scale.
Auch der Entwässerungsgraben wird deutlich kleiner: Seine Breite beträgt oben 4 mm, seine Tiefe 3 mm.
Als Schotter kommen feinkörnige Sorten in Frage.
Favorisiert werden IMT-Kalkstein Dolomit, Best.-Nr. 34 012 (eigentlich eine TT-Körnung), mit einer Zugabe von 1/3 braunem Schotter und ASOA-Kalksteinschotter H0 fein, Best.-Nr. 1110.
Die angrenzenden Planum-Oberflächen werden mit den entsprechenden Feingranulaten (IMT 34 510, ASOA Kalksteinsplitt 1201) gestaltet. Der IMT-Schotter ist nicht staubfrei, mit einem sehr feinen Sieb kann ein Großteil des Staubes vor dem Einbau absortiert und dem Feingranulat zugeschlagen werden.
Die IMT-Produkte sind preisgünstiger.
Die Modulenden werden beim „Steigungsstrecken-Normalprofil“ mit NOCH-Grasfasern Wildgras dunkelgrün, Wildgras hellgrün und Wildgras beige (Best.-Nrn. 07106/07102/07101) im Mischungsverhältnis 2 :1:1 (=200 g) und dazu gemischten kurzen Fasern Sommerwiesen-Gras (Best.-Nr. 50190, 3 x 100 g) auf dunkelbraunem Grund eindekoriert. Die Grasfasern werden mit HEKI- oder NOCH-Begrasungsgerät oder zumindest mit der NOCH-Streuflasche aufgebracht. Der Übergang zu abweichender Gestaltung soll fließend erfolgen.
Von Anfang an werden nur gelaserte Modulköpfe benutzt, um höchstmögliche Passgenauigkeit zu erreichen. Für die Einstellung der korrekten Gleislage wird eine Schablone angefertigt.
Um mit nur einem Modulkopf für alle Modul-Längen auszukommen, werden die Köpfe an den höheren Enden um 2,4 cm je Meter Modul-Länge höher eingebaut. Bei den 30°- und 45°-Kurvenmodulen werden die Köpfe am höheren Ende um 1,2 cm höher eingebaut, die Strecke weist durchgängig 2,4% Steigung auf. Am bergseitig eingebauten Modulkopf wird die Trassenoberkante mit Schleifpapier leicht so angeschrägt, dass auf der Modulinnenseite etwa 0,25 mm abgetragen werden; die Oberkante auf der anderen Seite bleibt stehen. Der Steigungsfehler bei Jokern - die Gleislänge ist einige mm größer als die Modullänge - bleibt unkorrigiert.
Ein „Steigungsstrecken-Profil hoch“ wird eventuell zu gegebener Zeit entwickelt.
Die Elektrik wird wie bei unseren üblichen Modulen mit Fahrspannungs- und Blindleitung in 4 mm-Buchsen ausgeführt.
*) Die Maße werden nach Eingang von Hersteller-Info zur Gleishöhe eingesetzt. Dann kann auch um Material-Vorschlag ergänzt werden.
Modulkopf und Einbauschablone
(nur Hauptbemaßungen vorhanden)
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